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Ausbildung Instrumentenflug (IFR)
Instrumentenflug Ausbildung in Fürstenfeld
Geschrieben von: Zsifkovics Markus
Dienstag, den 05. April 2011 um 23:29 Uhr
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Unter Instrumentenflug (umgangssprachlich auch Blindflug) bezeichnet man das Steuern von Luftfahrzeugen, bei denen die Fluglage ohne Bezug auf äußere Anhaltspunkte ausschließlich mit Hilfe von Instrumenten an Bord und durch Unterstützung von Fluglotsen am Boden kontrolliert wird.

Beim Instrumentenflug wird die Fluglage ausschließlich über Instrumente im Flugzeug und bei den Fluglotsen am Boden kontrolliert. Damit ist auch das Fliegen in Wolken möglich. Der Instrumentenflug macht den Flugverkehr weitgehend wetterunabhängig und ist die Voraussetzung für die Einhaltung von Flugplänen. Wetterbedingungen, die einen normalen Sichtflug nicht mehr ermöglichen, heißen Instrument Metrological Conditions (IMC). Die beim Instrumentenflug zu beachtenden Flugprinzipien sind in den Instrumentenflugregeln (Instrument Flight Rules, IFR) zusammengefasst.

Die klassische Funknavigation erfolgt mit Funkfeuern vom Typ VOR und NDB , die eine Bestimmung des Kurses gestattet. Ein modernes Verfahren ist die Flächennavigation mit dem GPS, sie erlaubt auch zusätzliche parallel versetzte Flugstrecken zwischen den Funkfeuern.

Für die Landephase werden spezielle Sender an den Flugplätzen errichtet, die eine seitliche Führung und einen Gleitpfad für den Anflug bereitstellen. Ergänzt wird die Ausrüstung durch Wetterradar, Radarhöhenmesser sowie die auch bei Sichtflug geforderten Instrumente.

Für diese  weiterführende Ausbildung nach dem Privatpilotenschein steht neben einem modernen Flugsimulator unsere 5 sitzige Beechcraft Bonanza F33 zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. Mai 2011 um 08:28 Uhr